Mehr Mittel im Haushalt für „Stadt an den Fluss“ erforderlich

Veröffentlicht am 18.11.2016 in Pressemitteilungen

SPD Altstadt-Schlierbach fordert Mittel für Machbarkeitsstudie /  Deutliches Signal für die Aufwertung des Neckarufers im kommenden Haushalt gefordert

Die SPD Altstadt-Schlierbach fordert ausreichende Mittel für eine Machbarkeitsstudie für das im Jahr 2005 entwickelte Konzept der Architekten Nils Herbstrieth und Uwe Weishuhn von studio-mobile-concepts. Dieses umfasst umfangreiche Anregungen für das Altstädter Neckarufer. Die SPD will in den kommenden zwei Jahren des Doppelhaushaltes 2017/18 erste Umsetzungsmaßnahmen dieses Konzepts und auch die konsequente Weiterverfolgung der aus der Veranstaltungsreihe „Neckarorte“ gewonnenen Ideen und Anregungen forcieren. Die Genossinnen und Genossen fordern von Stadt und Gemeinderat den ernsthaften Willen zur Umsetzung weitreichender Verbesserungen der Erlebnisqualität des Neckars  insbesondere in der Altstadt. Stadtrat Andreas Grasser erklärt: „Die Kampagne »Neckarorte« der Architektenkammer hat gezeigt, wie schnell mit einfachen Mitteln deutliche Verbesserungen bei der Zugänglichkeit und Gestaltung des Flussufers umgesetzt werden können. Wir wollen, dass das Projekt „Stadt an den Fluss“ nun endlich angegangen und mit entsprechenden Mitteln im kommenden Doppelhaushalt ausgestattet wird. Die bisher eingestellten 100.000 Euro pro Jahr, vor allem für notwendig werdendes städtisches Personal, erscheinen uns hierfür nicht mutig genug. Für die Altstadt haben die Architekten Herbstrieth und Weishuhn ein sehr beeindruckendes Konzept vorgelegt.  Dieses Konzept muss die Stadt unterstützen und mit Hilfe einer Machbarkeitsstudie in die nächste Planungsphase bringen.“

Im Anschluss an die Vorstellung des Konzeptes „Stadt am Fluss light“ auf einer Veranstaltung der SPD am 20.10.2016 durch die Architekten Nils Herbstrieth und Uwe Weishuhn von studio-mobile-concepts erklärte der SPD-Ortsvereinsvorsitzender Wolf-Eckhard Wormser: „Mit kleinen Verbesserungen kann sicher viel erreicht werden. Aber die Diskussionen über die Heidelberger Altstadt hinaus zeigen, dass die Heidelbergerinnen und Heidelberger dringend weitreichende Verbesserungen am Flussufer besonders auch in der Altstadt wünschen.“

In der Veranstaltung der SPD wurde es durchaus konkret. So soll eine Aufpflasterung der Bundesstraße bei gleichzeitigem Tempo 30 für bessere Übergangsmöglichkeiten an den Fluss und Verkehrsberuhigung sorgen. Gleichzeitig können Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer an der Strecke am Fluss in Zukunft als gleichwertige Verkehrsteilnehmende eingestuft werden. Am Fluss selbst könnten mit technisch versierten Holzbohlenkonstruktionen Übergänge geschaffen werden, ohne mit Vorschriften zur Gestaltung des Flussufers in Konflikt zu geraten. Heilbronn mache dies zur Bundesgartenschau 2019 ebenfalls am Neckar vor. SPD-Bezirksbeirätin Christine Stahl bekräftigte: „Die Stadt an den Fluss zu bringen fordert auch Heidelbergs Ruf als Perle am Neckar. Davon kann an einigen Stellen schon seit Jahrzehnten keine Rede mehr sein. Deutliche Signale für die Umsetzung dieses Herzensprojektes müssen jetzt auch im Haushalt gesetzt werden.“

Kritisch hinterfragt wurden allerdings Konzepte zur Verlagerung des derzeit auf der B37 am Neckarufer verlaufenden Verkehrs in die Friedrich-Ebert-Anlage, wie in früheren Überlegungen der „Stadt an den Fluss light“ angedacht. SPD-Bezirksbeirat Peter Seidel erklärte dazu: „Die Attraktivität des Neckarufers kann sehr gut mit Maßnahmen erhöht werden, die die Bundesstraße nicht verlagern, sondern den Verkehrsfluss überlegt anders gestalten. Frühere Überlegungen, z.B. zu einer Stadtautobahn durch die Friedrich-Ebert-Anlage, passen nicht mehr in die Zeit.“

 

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